Während es in Deutschland fast schon kein Problem ist ein Handy zu orten, kann das über die Landegrenzen hinaus zu einem werden. Gerade die Schweiz ist ein beliebtes Ferienziel und wird von vielen Wanderern aufgesucht. Doch was, wenn der Wanderer sich plötzlich nicht mehr meldet und man nicht weiß, ob etwas Schlimmes passiert ist? Eine Nummer in der Schweiz zu orten ist nicht so einfach und rein rechtlich gesehen, kann es zu großen Problemen kommen.
Wurde das Handy im Urlaub in der Schweiz gestohlen oder will man eine bestimmte Person orten, die in der Schweiz Urlaub macht wird es steinig. Laut Schweizer Rechtslage darf hier nicht jeder einfach so ein Handy orten, nicht einmal sein eigenes.
Grundsätzlich dürfen nur die Antennenbetreiber eine Ortung durchführen oder eben die Polizei, wenn ein dringender Grund besteht. Wer hier einfach so eine Ortung durchführt, muss sich darauf einstellen, dass er Probleme mit dem Gesetz bekommen könnte. Deshalb lieber an die Polizei wenden und nicht auf eigene Faust Untersuchungen vornehmen.
Ist der Urlaub schon gebucht, sollte man sich schon vor der Abreise in die Schweiz eine Ortungs-App installieren. Einmal auf dem Handy kann es auch geortet werden.
Eine weitere Möglichkeit ist die Nutzung von Natel. Um diese Variante verwenden zu können, muss das zu ortende Handy über GPS verfügen, eventuell muss auf dem Handy eingestellt werden, dass die Position per SMS an eine bestimmte Nummer gesendet wird. Hier sollte man aber wissen, dass der zu Ortende, damit einverstanden sein muss, sonst bewegt sich die Ortung nicht mehr im legalen Bereich. Die Möglichkeit ist zwar nicht kostenlos aber eine gute Möglichkeit der Personenortung ohne sich mit dem Gesetz in Konflikt zu begeben.